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Klassisch ist gut – einzigartig ist besser

Immobilienagentur Kiel

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tel. 0431 – 66 51 55
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Immobilienagentur Kiel

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Mietnebenkosten müssen binnen Jahresfrist mit Mietern abgerechnet werden. Endet die Frist am Jahresende, so ist es zu spät, wenn der Vermieter die Abrechnung des Vorjahres am Spätnachmittag des 31.12. in den Briefkasten wirft.

Vermieter müssen Mietnebenkosten spätestens ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums mit ihren Mietern abrechnen. Ansonsten können etwaige Nachforderungen nicht mehr geltend gemacht werden. In den meisten Fällen läuft der Abrechnungszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres. Überbringt der Vermieter die Abrechnung des Vorjahres äußerst knapp vor Fristablauf am 31.12., so kann er unter Umständen eine Nachzahlung nicht mehr bei seinem Mieter geltend machen, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Landgericht Waldshut-Tiengen (Az.: 1 S 19/09). Demnach komme es auch maßgeblich auf die Uhrzeit an, wann die Abrechnung im Briefkasten lande.

Im verhandelten Fall schmiss der Vermieter die Abrechnung am späten Silvesternachmittag gegen 17 Uhr seinem Mieter in den Briefkasten. Der Mieter leerte diesen allerdings erst wieder am 2. Januar des folgenden Jahres. Damit war seiner Meinung nach die Jahresfrist verstrichen. Der Vermieter hingegen argumentierte, der Mieter hätte ja noch am 31. Dezember abends seinen Briefkasten leeren können und bestand auf der Zahlung einer Nachforderung in Höhe von rund 650 Euro.

Die Richter gaben jedoch dem Mieter Recht. Denn nach Auffassung des Gerichts hätte der Mieter nicht damit rechnen müssen, dass noch um 17 Uhr ein wichtiges Schreiben in seinen Briefkasten eingeworfen werde. Bei Postzustellungen sei es ortsüblich, dass Briefe vormittags, spätestens am frühen Nachmittag zugestellt würden. Aus diesem Grunde sei dem Mieter nicht vorzuwerfen, dass er seinen Briefkasten erst wieder am 2. Januar leerte. Auch das Hilfsargument des Vermieters, wegen eines Eisregens konnte er die Abrechnung nicht früher einwerfen, ließ das Gericht nicht gelten. Folge: Der Mieter hat 650 Euro Nebenkosten gespart.
Quelle: Immowelt